Strom in Berlin

Strom in Berlin – dabei denkt man kaum an die Spree als den großen Strom in Berlin. Der Fluss, der durch die Hauptstadt fließt ist ein vergleichsweise kleiner Nebenfluss der Havel. Auch wenn ehrgeizige Investorenprojekte wie die MediaSpree in der Vergangenheit für einigen Wirbel gesorgt haben, bleibt die Spree doch ein tendenziell eher kleiner Fluss.

Unser Artikel über „Strom in Berlin“ soll sich also nicht mit der Spree, sondern mit echtem, d.h. elektrischem Strom in Berlin beschäftigen.
Berlin, die Hauptstadt der Republik, ist – wie Frank Sinatra einst (über eine andere Stadt) sang – „a city that never sleeps.“ In der pulsierenden Metropole machen sowohl Einheimische als auch Touristen die Nacht zum Tag und stehen ständig unter Strom – und brauchen daher von letzterem auch eine ganze Menge. Doch woher kommt der Strom in Berlin und was zahlen die Berliner im Durchschnitt so für ihren Strom?

Kleine Geschichte vom Berliner Strom

Zwischen 1923 und 2003 versorgte in Berlin die Berliner Städtische Elektrizitätswerke Aktien-Gesellschaft (BEWAG) die Berlinerinnen und Berliner mit Strom. Seit 2003 gehört die ehemalige Bewag dem schwedischen Strom-Konzern Vattenfall und firmiert seit dem 01.01.2006 unter dem Namen Vattenfall Europe Berlin.

Der Berliner Strom ist dabei durchaus ein Eigenprodukt, denn Vattenfall betreibt in Berlin mehrere Heizkraftwerke, die zumeist mit Kohle oder Erdgas betrieben werden. Die beiden größten Kraftwerke stehen in Berlin-Rummelsburg (ca. 1.010 MW) und im Bezirk Marzahn-Hellersdorf (1.125 MW).

Strompreise in Berlin

Eine Stadt mit ca. 3,5 Mio Einwohnern verbraucht jährlich unglaublich große Mengen an Strom. Die Frage drängt sich daher auf: was kostet der Strom in Berlin? Zahlt der Berliner für seinen Strom mehr als Stromkunden in Stuttgart, Köln oder Hamburg?
Wir haben mit dem Stromvergleich von Idealo die Preise für Strom in Berlin getestet. Das Ergebnis war überraschend: der Wettbewerb bei den Stromanbietern in Berlin ist sehr hoch: 50 Stromanbieter in Berlin mit 100 Stromtarifen ergab der Stromvergleich. Die Preisspanne reichte dabei von 290 Euro jährlich (für einen Zweipersonenhaushalt) bis 735 Euro – immerhin eine Differenz von 445 Euro!

Mit diesem Ergebnis hatten wir nicht gerechnet und forschten weiter nach. Wir wollten wissen, welche Stromanbieter in Berlin besonders günstig, welche besonders teuer waren. Das Ergebnis: vor allem viele regionale Klein- und Kleinstanbieter hatten besonders hohe Strompreise für Berlin, die bundesweiten Versorger und Strom-Konzerne hingegen konnten mit günstigen Strompreisen punkten.

Aber auch hier sollten die Berlinerinnen und Berliner genau hinschauen. Viele günstige Stromtarife gibt es nur mit Vorkasse: d.h., dass der Kunde bei Vertragsabschluss die Stromrechnung ein Jahr im Voraus bezahlen muss. Das kann sich nicht jeder leisten. Bei einer vier- oder fünfköpfigen Familie sind das nämlich schnell mal 1000 Euro, die man im Voraus zahlen muss. So bietet z.B. die Berliner FlexStrom AG günstige Stromtarife in Berlin an und konnte sich in unserem Stromvergleich unter den günstigen Stromanbietern ganz oben platzieren – aber auch hier sei gesagt: die FlexStrom-Tarife sind in aller Regel nur mit Vorauskasse erhältlich. Auch sollte man darauf achten, dass die Mindestvertragslaufzeit nicht zu lang ausfällt. Wer eine monatliche Kündigungsfrist hat, kann jederzeit aus seinem Stromvertrag aussteigen und muss nicht bis Ende der Frist warten. Eine angenehm kurze Kündigungsfrist bot bei den günstigen Stromanbietern z.B. der Aachener Energieversorger energieGUT GmbH. Die energieGUT GmbH liefert auch Strom in Berlin, hat keine Vorauskasse, eine monatliche Mindestvertragslaufzeit von nur einem Monat, sowie eine Stromsparprämie.

Fazit
Nicht nur Berlin selbst kann so ziemlich alles sein – das trifft auch auf den Strom in Berlin zu. Der kann von teuer bis günstig, von Atomstrom bis Ökostrom ebenfalls so ziemlich alles sein. Für alle Berlinerinnen und Berliner daher der Tipp: regelmäßig die Strompreise in Berlin vergleichen! Mit einem Stromvergleich, wie etwa dem Stromrechner von Idealo kann man schnell sehen, ob der laufende Strompreis noch immer günstig ist, oder ob nicht mittlerweile andere Stromversorger den Preis deutlich unterboten haben. Praktisch ist, dass man den Wechsel zu einem anderen, günstigeren Stromanbieter, gleich über das Vergleichsportal vornehmen kann. Das auszufüllende Formular ist in ein paar Minuten ausgefüllt und abgeschickt, den Rest übernimmt dann der Stromversorger.

Eine Antwort zu “Strom in Berlin”

  1. Berlin sagt:

    Hi,

    ich selbst bin vor kurzem nach Berlin gezogen und habe direkt einen Stromvergleich gemacht, ich denke ich habe mit Flexstrom den wohl günstigsten Anbieter abbekommen.

    Lg aus Berlin

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